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| Weihnachten 1943 Elfriede und Adam Ernst unterm Tannenbaum |
25.12.2013
24.12.2013
Kirchgang zur Tscheber Christmette
„Ja, es war schön an Feiertagen in der alten Heimat, besonders an Weihnachten. Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern zur Christmette ging. Es war grimmig kalt, so dass man den Schnee beim Gehen unter den Füßen krachen hörte und dazu schneite es. Auf dem Wege von meinem Elternhaus bis zur Kirche eilten noch mehrere Menschen in die gleiche Richtung wie wir. Als wir an der Schule vorbei über die Straße auf den Kirchenplatz kamen, herrschte so eine Stille, dass ich den Schnee, welcher auf die Tannen fiel, die neben dem Wege standen, rieseln hörte. Es schien, als wollte man die Stille der heiligen Nacht behüten. Vor der Kirche standen viele Menschen und warteten, bis unsere Heimatglocken mit ihrem herrlichen Klang Mitternacht, die Geburt unseres Christkindes, meldeten. Es war ein Glockenklang, den wohl keiner, der ihn gehört hat, je vergessen kann. Oben, im inneren Teil des Kirchturms, bliesen durch die Jalousien, welche auf jedem Bild unserer Kirche zu sehen sind, zwei Männer - der eine war Peter Scherer, den Namen des anderen Mannes weiß ich nicht mehr - mit ihren Trompeten die schönste Weihnachtsmelodie: „Stille Nacht, heilige Nacht“. Diese herrliche Melodie drang nicht nur in diedunkle Nacht, sondern auch in die Herzen aller Menschen, welche vor dem Eingang der Kirche standen."
Anna Kozina +
22.12.2013
Eine Begebenheit aus dem vorigen Jahrhundert
Der Bischof hatte sich im Dorf angemeldet, auch die Schule wollt er besuchen. Auf Hochglanz wurde sauber gemacht.Der Lehrer sagte, der Bischof sollte jedes Jahr kommen, damit auch in jedem Jahr so gründlich sauber gemacht werde. Als der Bischof kam, vermisste er Landkarten an der Wand des Klassenzimmers. Er erkundigte sich nach den Karten. Der Lehrer meinte, dass die an jedem Sonntag drüben im Wirtshaus tüchtig gemischt würden. Der Bischof lachte, sagte aber, dass drei Landkarten gekauft werden sollten: Eine von der Batschka, eine von Ungarn und eine von Europa. Da meldete sich einer aus dem Gemeinderat, ein sparsamer Schwabe: "Eine Karte von der Batschka versteh ich, da leben wir ja, eine Karte von Ungarn verstehe ich auch, das ist unser Vaterland, aber wozu brauchen wir eine Karte von Europa? Dorthin kommen unsere Kinder in ihrem ganzen Leben nicht!"
Dass hundert Jahre später seine Nachfahren bis nach Europa und darüber hinaus getrieben werden, konnte der biedere Mann nicht ahnen. Desmol verzehlt der alde Richter, der Ernst Franzvetter, sei Josepp hots ufs Tonband ufgnumm. Die Mariannpäsl hot druff gsagt: "Uff die Dummheide kannsch dich noch erinnere, uf dess, was solsch, nimmer!"lingen)
Dass hundert Jahre später seine Nachfahren bis nach Europa und darüber hinaus getrieben werden, konnte der biedere Mann nicht ahnen. Desmol verzehlt der alde Richter, der Ernst Franzvetter, sei Josepp hots ufs Tonband ufgnumm. Die Mariannpäsl hot druff gsagt: "Uff die Dummheide kannsch dich noch erinnere, uf dess, was solsch, nimmer!"lingen)
19.12.2013
Volksschule Tscheb
18.12.2013
Die Tscheber Donaumüller
Es geschah auch mal, dass der Winter sehr streng war und das Eis so stark wurde, dass Mühlen, die nicht richtig abgesichert waren, zerquetscht wurden. Es gab dann eine Niederlage (Verlust) für den Mühlenbesitzer. Waren es mehrere Besitzer - wie es oft der Fall war - so war der Schaden für den Einzelnen nicht so groß.
Es gab auch Tote durch ertrinken. Der Müller Welsch und seine Frau sind beim Mehltransport ertrunken. Josef Weiß ist - wie einige andere Tscheber Donaumüller, deren Namen mir nicht bekannt sind - auch in der Donau ertrunken.
von Josef Seider (+), Limburgerhof (24. Tscheber Heimatbrief/Dezember 1995)
17.12.2013
1911 - Gesellige Runde beim Frühschoppen
16.12.2013
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