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von links nach rechts: Beck Josef, Mayer Peter und Nikolaus Klein |
Posts mit dem Label Leben in Tscheb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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18.09.2014
08.09.2014
Kartenspielen an der Donau
Hamann-Lehrer, Gabs-Lehrer und Bleyer Georg (Gyuri genannt) beim Kartenspielen an der Donau auf der Tscharda beim Karcher Adamvetter. Der vierte Mann ist unbekannt. Die Tscharda stand auf Holzsäulen und war aus Brettern gebaut.
16.08.2014
29.07.2014
22.07.2014
22.7.1942 - Vier musizierende Freundinnen
12.07.2014
Donau bei Tscheb - Dampferllinie Neusatz-Vukovar
Jeden Tag fuhr die Nabred, ein Personenschiff, von Novisad nach Vukovar und zurück. Sie hielt in Tscheb an, und nahm hier Passagiere mit, die mit ihren Waren in den Sommermonaten auf den Markt in Novisad gingen oder Verwandte in den umliegenden Dörfern besuchten.
13.06.2014
16.05.2014
Tscheber Sportlerinnen
14.05.2014
Schwäbisch-Deutschen Kulturbund - Teil 2
Nach ihm wurde der Landwirt Peter Balger Obmann. Er hatte den Mut und auch das nötige Gewicht, um auch öffentlich zu repräsentieren. Er bewies viel Umsicht. In den nun folgenden Jahren bis 1941 wurden die Heimatabende und Turnstunden wieder regelmäßig abgehalten. Der Jungendleiter war der Grieser Nikolaus, also ich selber. Die Turnabende leitete der Hans Groh. Wir nahmen an Trachtenfesten und Musiklagern teil, marschierten singend zum Kukuruzschälen und veranstalteten Theaterabende.
Einmal gab uns der Ciro Lazic, der damals Richter war, nicht die Erlaubnis, einen Theaterabend durch den Kleinrichter austrommeln zu lassen. Er schob es von einem Tag auf den anderen. Da wurden die Turner gerufen und je zwei Mann gingen von Haus zu Haus mit Einladungen und am gleichen Abend war unsere Vorstellung doch noch gut besucht.
Der weltpolitischen Lage wegen wurde aber unsere Arbeit zunehmend schwieriger. Die Behörde vermutete dahinter politisches. Einmal wurde uns eine Sonnwendfeier verboten. Doch der Reiz des Verbotenen ist groß. Wir trafen uns heimlich vor dem Dorf und im Schweigemarsch ging es zum Donaudamm. Das Feuer brannte, die Donau rauschte und am Himmel funkelten die Sterne. Wir sagen "Kein schöner Land in dieser Zeit". Es wird mir unvergesslich bleiben.
Mehr als zwei Jahre dauerte schon der Krieg, als plötzlich und völlig unerwartet die Ungarn Tscheb besetzten. Große Plakate kündigten an, wir seien jetzt Ungaren und Ungarn drückt uns an Herz. Wie Ungarn die Schwaben ans Herz drückt, war uns nur zu gut bekannt. Wir stellten vor dem Gemeindehaus einen Maibaum auf und errichteten vor dem Kirchenpark eine Tribüne. Dann luden wir den ungarischen Ortskommandanten als Ehrengast ein. Er sollte sehen, was wir sind. Es gab einen großen Aufmarsch mit Musik und wir bekannten uns am 01.05.1941 öffentlich als Deutsche zum Deutschtum. Wir waren vorher keine Jugoslawen und wollten nun auch keine Magyaren sein. Das war aber den Ungarn doch zu viel, und ich musste mit einigen Freunden Tscheb verlassen.
Einmal gab uns der Ciro Lazic, der damals Richter war, nicht die Erlaubnis, einen Theaterabend durch den Kleinrichter austrommeln zu lassen. Er schob es von einem Tag auf den anderen. Da wurden die Turner gerufen und je zwei Mann gingen von Haus zu Haus mit Einladungen und am gleichen Abend war unsere Vorstellung doch noch gut besucht.
Der weltpolitischen Lage wegen wurde aber unsere Arbeit zunehmend schwieriger. Die Behörde vermutete dahinter politisches. Einmal wurde uns eine Sonnwendfeier verboten. Doch der Reiz des Verbotenen ist groß. Wir trafen uns heimlich vor dem Dorf und im Schweigemarsch ging es zum Donaudamm. Das Feuer brannte, die Donau rauschte und am Himmel funkelten die Sterne. Wir sagen "Kein schöner Land in dieser Zeit". Es wird mir unvergesslich bleiben.
Mehr als zwei Jahre dauerte schon der Krieg, als plötzlich und völlig unerwartet die Ungarn Tscheb besetzten. Große Plakate kündigten an, wir seien jetzt Ungaren und Ungarn drückt uns an Herz. Wie Ungarn die Schwaben ans Herz drückt, war uns nur zu gut bekannt. Wir stellten vor dem Gemeindehaus einen Maibaum auf und errichteten vor dem Kirchenpark eine Tribüne. Dann luden wir den ungarischen Ortskommandanten als Ehrengast ein. Er sollte sehen, was wir sind. Es gab einen großen Aufmarsch mit Musik und wir bekannten uns am 01.05.1941 öffentlich als Deutsche zum Deutschtum. Wir waren vorher keine Jugoslawen und wollten nun auch keine Magyaren sein. Das war aber den Ungarn doch zu viel, und ich musste mit einigen Freunden Tscheb verlassen.
01.05.2014
Tscheber Bus
1. Mai 1927- Nikolaus Schmidt und sein Schwager Josef Trenz haben im selben Jahr diesen Bus der Marke Renault mit 42 Sitzplätzen gekauft. Sie eröffneten einen Linienverkehr zwischen Palanka und Novi Sad. Mila Car, die Schwägerin meines Großvaters, wurde als „Kondukteurin“ (Schaffnerin) eingestellt. Darüber hinaus wurden die Tscheber Fußballspieler mit dem Bus zu den Spielen in die Nachbardörfer befördert. Wegen der schlechten Straßen gab es ständig Probleme infolge Reifenpannen. Der Betrieb hat sich als unrentabel erwiesen und wurde zu einem heute nicht mehr bekannten Zeitpunkt aufgegeben
25.04.2014
Schnapsbrennen in Tscheb
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| „mit‘m Woage Maischefässer funn de Leit gholt“ |
16.03.2014
Leben in Tscheb
1929: Rekruten des Jahrgangs 1909 nach der Musterung mit Tscheber Musikanten - der
"Blechmusik-Kapelle"
"Blechmusik-Kapelle"
19.02.2014
Heute vor 72 Jahren - Vier Freundinnen in Begleitung beim Schlittenfahren
09.02.2014
Die Hochzeit
Anfang der 30er Jahre: Die Hochzeit von Babusch Dundjerski mit dem Grafen Dezsöffy. Auf dem Foto erwiesen die Tscheber Freiwillige Feuerwehr und die Matusch-Blaskapelle dem neu vermählten Paar vor dem Castell die Ehre.
16.01.2014
29.12.2013
28.12.1936: Der Trommler (Kleinrichter)
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| Die jungen Frauen von rechts nach links: Piffath Katharina (mit „Rute“), Lunova Apolonia, Mausner Katharina (mit „Rute“), Balger Eva, Stern Lissi‘ |
Seppl Balger in Tscheb vor dem Stern-Haus am „Unschuldichkindlsdag“ (Tag der unschuldigen Kinder) mit „Vermeldungen vom Gemeindehaus“. Am Haus ist auf dem Schild der Name STERN zu lesen (Tischlerei in Tscheb in der Hauptgass‘). Mit den Ruten gab es an diesem Tag (der Nachmittag war ein ½ Feiertag) einen Gebrauch: Die Jugend neckte sich untereinander mit dem Spruch: „Frisch und gsund, frisch und gsund, es beißt dich kein Floh und kein Hund“! Dabei machte man sich einen Spaß, indem man mit der Rute auf den Hintern der anderen „haute“.
25.12.2013
19.12.2013
Volksschule Tscheb
17.12.2013
1911 - Gesellige Runde beim Frühschoppen
16.12.2013
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